zurück

Performance_Berlinpremiere
Fressen, Lieben, Kotzen
von Cornelia Gellrich
Eine namenlose Theaterschauspielerin. Monologisch beschreibt sie ihren Tag. Eine Sehnsucht treibt sie. Eine unerfüllte Liebe. Ein Mann. In seinem Schatten sieht sie sich klein und minderwertig. Ihren Körper sieht sie als Problem. Sie geißelt ihren Körper. Entzieht ihm die Nahrung. Strapaziert ihn bis zum äußersten. Ergibt sich in Melancholie und Selbsthass. Sie inszeniert das eigene Scheitern. Sie schlingt Unmengen von Nahrung. Dann erbricht sie. Das Erbrechen als Ritual der Reinigung.

Eine neue Gruppe von Aktionisten hat sich gebildet. Bestehend aus "Marie Und Der Pelide" sowie drei weiteren Schauspielern. Gemeinsam gestalten sie den monologischen Text, von Cornelia Gellrich, als Gruppenperformance. Im Zentrum eine Frau flankiert von drei Männern. Die Männer als Verlängerung ihres Körpers und ihrer Gedanken. Als Manifestation ihrer selbst. Mit ihnen fügt sie sich körperliches und "Seelisches" Leid zu.

Regie: Lars Keke Altemann
MIt: Marie Golüke, Martin Petschan, Benjamin Jorns

Karten:09 € / 6 €/ 5 €
Kartenvorbestellungen: hier online vorbestellen oderTel.: 030-443 59 497


ACUDtheater
Fr 3.6. 20:00 Uhr,  Fr 3.6. 20:00 Uhr